Unsere Geschichte

2010

Cookis entsteht in Landeck – als neue Firma, die aus dem Zusammenspiel von IHC (Computerfirma in Landeck) und der West Werbeagentur heraus gegründet wird. Die Ausgangslage war ganz pragmatisch: Es gab viele Webprojekte, aber zu wenig technische Ressourcen, um sie sauber und verlässlich umzusetzen.

Relativ schnell wird ein kleines Team aufgebaut: Karl-Heinz als Geschäftsführer und mehrere Programmierer:innen. Manuel und Werner sind von Anfang an mit dabei – in einer Zeit, in der Agenturprojekte oft stark designgetrieben waren und Technik „einfach funktionieren musste“. Genau dort beginnt Cookis, eine wichtige Rolle einzunehmen: als Gegenpol, der technische Argumente einbringt, Qualität absichert und Lösungen nicht nur schön, sondern auch sinnvoll macht – und zwar für viele Werbeagenturen.

2013

Ein großer Wendepunkt passiert nicht in einem Meetingraum, sondern bei einer Weihnachtsfeier: Die Idee entsteht, ein System zu bauen, das intern wie extern echte Probleme löst.

Der Wunsch war klar: Nicht immer wieder die gleichen Aufgaben reparieren, sondern eine einheitliche Basis schaffen, die langfristig wartbar ist. Und gleichzeitig ein System entwickeln, das Agenturen hilft, schneller und besser Websites umzusetzen – mit einem CMS, das einfach zu bedienen ist.

Nach dem Betriebsurlaub geht’s los: Man startet mit der Entwicklung – und schafft es sehr schnell, einen ersten Prototypen zu bauen. Ein Moment, der hängen bleibt: ein Frontend-Editing, das damals noch alles andere als selbstverständlich war. Ein drehender Button (weil Animationen und Rundungen damals „neu“ waren) wird zum Symbol dafür, dass hier gerade etwas entsteht, das einen echten Unterschied macht.

Als die West das Ergebnis sieht, kippt die Stimmung: aus Skepsis wird Begeisterung – und damit ist die Unterstützung für das, was später Bakehouse wird, endgültig da.

2014

2014 verändert sich etwas im Hintergrund: Die IHC zieht sich aus Cookis zurück. Karl-Heinz verlässt die Firma als Geschäftsführer, weil er sich wieder stärker und voll auf seine Hosting-Firma konzentrieren will.

Die West übernimmt die Anteile und hält Cookis damit stabil. Vor allem aber entscheidet sie sich für etwas, das nicht selbstverständlich ist: Vertrauen in die Mitarbeiter. Und genau dieses Vertrauen ist der Grund, warum Cookis diesen Weg weitergehen kann – und warum aus dem kleinen Start-Up Schritt für Schritt etwas Eigenes wächst.

2016

2016 fühlt sich im Rückblick wie ein Neustart an. Cookis ist zeitweise wieder sehr klein, vieles hängt an wenigen Köpfen – kurzfristig sind nur noch Werner und Manuel Teil der Cookis.

In dieser Phase zieht die Firma gemeinsam mit der West von Landeck nach Imst. Und gerade in dieser Zeit zeigt sich, was Cookis ausmacht: dranbleiben, weitermachen, Qualität halten – auch wenn’s nicht der bequemste Weg ist.

Nicht alles ist planbar. Aber Fokus, saubere Arbeit und Vertrauen zahlen sich langfristig aus. Und genau dieses Denken wird in den nächsten Jahren zum Fundament.

2019

Manuel und Werner werden offiziell Geschäftsführer.

Damit verändert sich die Rolle – und auch der Blick auf die Arbeit. Es geht nicht mehr nur darum, Dinge gut umzusetzen, sondern Verantwortung zu tragen: für Kunden, Partner, Entscheidungen, Qualität und ein Team, das sich auf diese Stabilität verlassen kann.

Und dieser Anspruch bleibt: nicht einfach nur liefern, sondern langfristig sauber bauen.

2021

Cookis zieht in Imst in ein eigenes Gebäude.

Eigentlich ist es nur über die Straße – nicht weit weg vom alten Büro. Und trotzdem fühlt es sich wie ein kompletter Wechsel an: von 25 Quadratmetern auf einem Stock, hin zu 190 Quadratmetern auf zwei Stockwerken.

Mehr Platz bedeutet hier nicht nur mehr Raum, sondern auch mehr Möglichkeiten. Und spätestens jetzt wird klar: Cookis ist nicht nur gewachsen – Cookis wird wahrgenommen. Plötzlich klopfen auch große internationale Konzerne bei uns an und schenken uns ihr Vertrauen.

2024

2024 folgt ein Schritt, der schon länger in der Luft liegt – und dann plötzlich Realität wird: Cookis wird selbständig.

Manuel und Werner kaufen die Firmenanteile von der West. Die Zusammenarbeit bleibt gut, vertraut und stabil – aber wirtschaftlich gehen die Wege ab hier getrennt weiter. Nicht aus Distanz, sondern aus dem Wunsch heraus, die Zukunft eigenständig zu gestalten.

Unabhängigkeit war bei Cookis immer ein Thema: unabhängig von Strukturen, unabhängig von externen Vorgaben – und auch unabhängig von Trends, die kurzfristig gut aussehen, aber langfristig nicht funktionieren.

Ab hier steht Cookis komplett auf eigenen Beinen. Mit voller Verantwortung – und mit voller Freiheit.

2025

2025 merkt man endgültig: Cookis ist nicht mehr „das kleine Team“. Auf einmal sind wir acht Mitarbeiter:innen – und das verändert mehr, als nur die Anzahl der Leute im Büro.

Mit Wachstum kommt eine neue Art von Herausforderung: Qualität passiert nicht mehr automatisch nebenbei, man muss sie bewusst halten, vorleben und absichern – auch wenn Projekte größer werden, mehr Abstimmung brauchen und technisch deutlich komplexer sind als früher.

Gleichzeitig passiert genau das, was Cookis immer ausgemacht hat: Es wird nicht stehen geblieben. 2025 bringt neue Produkte und Weiterentwicklungen – unter anderem rund um KI-Unterstützung, Barrierefreiheit und große Schnittstellen-Themen.

Und Cookis wird auch nach außen sichtbarer. Die Verbindung zur TYPO3-Welt wird stärker: Die Cookis GmbH wird TYPO3 Silver Member, und Manuel hält am TYPO3 Camp Vienna einen Talk über Frontend-Editing – ein Thema, das uns im Kern eigentlich schon seit den ersten Bakehouse-Momenten begleitet.

Wir betreuen inzwischen über 1.000 Kund:innen in ganz Europa.